Aus allen Winkeln Dunwalls wurden kürzlich beunruhigende Anzeichen von Unfug gemeldet! Was ursprünglich nach vereinzelten Streichen aussah, hat sich mittlerweile als wesentlich weitreichender und schlimmer herausgestellt. Trotz der aufgeklärten Zeit, in der wir leben, haben abergläubische Zeitgenossen Gerüchte über Hexerei verbreitet!
Es gibt Berichte über bis auf die Haut rasierte Hunde, an Türen geheftete kleine Eulen, Salzspuren unter Fenstern, in Torbögen hängende getrocknete Ratten, rückwärts laufende Katzen, die nicht miauen und Töpfe mit seltsam riechenden Salben, die unter Betten und Schreibtischen zurückgelassen wurden.
Dass all diese Dinge hier in der Hauptstadt und gleichzeitig auftreten, macht den Autor dieser Zeilen nachdenklich. Welch verzweifelte Zeiten! Wenn auch nur die Hälfte davon stimmt, scheint jedes seltsame Vorkommnis für sich ein böses Omen zu sein - eine Warnung vor schrecklichen Dingen, die geschehen werden.
Und wenn es stimmt, was manche behaupten, dass diese Kapriolen das Werk der inbrünstigen Anhänger von Kaiserin Delilah sind, welche Hoffnung gibt es dann noch?