[Der Verfasser dieser Zeilen hält sich diese Woche zurück, um beide Streitparteien zu Wort kommen zu lassen.]
Gastredakteur: Wir brauchen den Orden nicht!
Passt auf, Freunde. Der Orden trachtet danach, unsere Stadt und unser Leben zu kontrollieren. Die Aufseher erbauen Kapellen und Außenposten, dabei nutzen sie die Verzweiflung in den zerfallenden Ecken von Serkonos wie unserem berüchtigten „Staubbezirk“ aus.
Vielleicht haben Sie schon die gerissene Propaganda meines geschätzten Rivalen Sebastien Armitage gesehen, doch denken Sie genau nach. Der Orden wird auf der Suche nach Beweisen für Hexerei und Übeltat in unsere Häuser einfallen! Und für seine Mitglieder sind alle möglichen Besitztümer verdächtig! Sie sperren Unschuldige ein und foltern sie, um ihnen Geständnisse abzuringen! Sie lehnen Tanzen, Trinken und Versammlungen ab! Wollen Sie wirklich kein Erntefest mehr? Sind Sie bereit, sich ihnen vollkommen hinzugeben, so wie sie es verlangen?
Der Staubbezirk kann nur von den Leuten gerettet werden, die ihr ganzes Leben hier verbracht haben - Leuten wie mir, Leuten wie Ihnen, Leuten wie Paolo und seinen Heulern, die versuchen, die Situation des kleinen Mannes zu verbessern. Sie patrouillieren auf unseren Straßen, wo sie Dinge für Bedürftige sammeln und verteilen. Hätten doch nur mehr von uns Paolos Mut, dann könnte man den Staubbezirk vielleicht wieder Batista nennen.
- Maevous Anto