Abhandlung über die physische Existenz der anderen Welt [Auszug]
Der Jedermannsorden verdammt jegliche fortlaufende Studie des Nichts und seiner Existenz. Aber man nehme nur einmal die Wale, die tagtäglich in die großen Schlachthäuser von Dunwall geschleppt werden. Sind sie mehr oder tatsächlich weniger furchterregend, wenn sie an einem Fleischerhaken baumeln? Wird ein Ding mysteriöser, gefährlicher und mächtiger, wenn es seziert, studiert und kategorisiert wird? Nein, behaupte ich! Die Naturphilosophien könnten alle Unsicherheiten der Welt beseitigen und all das, wovor sich jetzt noch gefürchtet wird, unter unserem wissenden Blick ausbreiten.
Ich mag kein religiöser Mensch sein, man muss den Jedermannsorden jedoch für seine beständige moralische Führung unseres großartigen Kaiserreichs respektieren. Sicherlich würde mir sogar der Oberaufseher höchstpersönlich darin zustimmen, dass wir durch eine sorgfältige Untersuchung des Nichts wertvolles Wissen gewännen, mit dessen Hilfe wir uns besser gegen seine Bösartigkeit schützen könnten. Statt seinem heimtückischen Einfluss ausgeliefert zu sein, wären wir in der Lage, das Nichts eingehend zu prüfen. Und alles, was uns bekannt ist, kann auch in die natürliche Ordnung der Welt eingegliedert werden.
Wenn der Orden es nur erlaubte, könnten wir eines Tages vielleicht sicher durch das Nichts wandeln. Wir könnten eines Tages frei vom Flüstern des Outsiders sein - falls ein solches Wesen überhaupt existiert.