Abhandlung über die physische Existenz der anderen Welt [Auszug]
Falls das Nichts zu betreten weder eine praktische noch eine moralische Hürde darstellt, sollten wir uns stattdessen mit den ethischen Aspekten befassen.
Wenn das Nichts lediglich jenen gezeigt wird, die auf der Schwelle des Todes stehen, müssen wir annehmen, dass es notwendig ist, zu sterben, um die Barriere zu durchbrechen, die unsere Welt von diesem Reich der unergründlichen Legenden trennt.
Ich will damit nicht vorschlagen, dass wir ketzerische Praktiken wie das Opfern von Menschen einführen! Aber man bedenke doch: Innerhalb unserer Gesellschaft existieren Menschen, die ihre Bestimmung darin gefunden haben, den hart arbeitenden Bewohnern des Kaiserreichs durch Faulheit, Diebstahl und Mord das Leben schwer zu machen.
Diese abscheulichen Individuen sind es nicht wert, unter uns zu weilen. In Zusammenarbeit mit dem Jedermannsorden könnte die Akademie für Naturphilosophie ein Gerät entwickeln, das diesen sozialen Abschaum in einem Moment fataler Schmerzen gefangen hält, um das Nichts sachgemäß zu betreten und zu studieren. Es wären freilich morbide, doch notwendige Experimente, die all die Verbrecher, die innerhalb unserer Mauern leben, zu einem erhabeneren Zweck zuführen. Hier könnten sie im Augenblick ihres Todes einen Beitrag leisten wie nie zuvor in ihrem Leben!
So weit mein eigener bescheidener Vorschlag.