Viel ist über Theodanis Abele und seine Söhne geschrieben worden. Aber auf ihre eigene stille Art hat Herzogin Callas Abele einen unvergesslichen Beitrag zu Serkonos geleistet. Als Kunstsammlerin hat sie das Gemälde „Radanis Abeles Inkongruenz mit der Zeit“ bei Anton Sokolov in Auftrag gegeben. Als Hommage an ihren verstorbenen Sohn Radanis, der während seines Studiums im Ausland von einem verwirrten Straßenschurken getötet wurde.
Herzogin Abele war auch Architektin und beschäftigte sich mit vielen Projekten - so etwa mit dem Bau eines Hauses für die Waisen der Seefahrer-Akademie oder dem Verlegen des Marmorbodens im Herzogspalast. Der Marmor war ein Geschenk der verstorbenen Kaiserin Jessamine Kaldwin, die den Stein aus den Klippen von Redmoor brechen ließ. Die herzogliche Residenz wurde jedoch abgerissen, um Platz für den neuen Palast zu schaffen, den Luca Abele in Auftrag gab. Im Wesentlichen gingen alle Kunstwerke und Schätze aus der alten Residenz verloren oder wurden zerstört.
Callas lebte sehr zurückgezogen und ließ sich nur selten in der Öffentlichkeit blicken. Sie starb in ihrem siebenundfünfzigsten Lebensjahr nach einem tragischen Sturz von einem Balkon.