Karnaca steht heute Abend unter Schock aufgrund der sich verdichtenden Hinweise, dass Eleuterio Cienfuegos offenbar von Ivan Jacobi ermordet wurde. Jacobi zählte zu den aufstrebenden Lokalpolitikern und hielt Kundgebungen gegen die umstrittene Praxis der „Entehrung“ ab. In seiner Rolle als Stadtverwalter für die Abteilungen Brücken, Straßen und Friedhöfe gab Jacobi vor, „für die Stillen zu sprechen“. Hinter den Kulissen jedoch brachte er stattdessen Stimmen brutal zum Schweigen. Seine finsteren Taten kamen ans Licht, als ein anonymer Informant den Reportern des Anzeigers ein Fläschchen mit Cienfuegos’ Blut überreichte. Das Blut wurde in Jacobis Privattresor gefunden gemeinsam mit Notizen, die beschreiben, wie das Opfer für ein okkultes Ritual ausgeblutet wurde.
Der rätselhafte Tod von Cienfuegos, einem beliebten Familien-Apotheker, hatte die Garde lange Zeit vor ein Rätsel gestellt. Ein Sprecher der Garde wollte sich zu den laufenden Ermittlungen nicht äußern, sagte aber, sie würden die Bürger darum bitten, mit jeglichen Informationen zu ihnen zu kommen.