Kann der Outsider sprechen? Eine Analyse seiner Erscheinungen [3]

Death of the Outsider

[Auszug aus einer Monographie über Begegnungen mit dem Outsider]

Die am häufigsten dokumentierten Gespräche mit dem Outsider sind Beschwörungen bei einem seiner zahlreichen Schreine auf den Inseln. Der Orden verurteilt sie - wie alle interessanten Themen - als Ketzerei und hat sie in der Öffentlichkeit verboten. Diese schlichten Altäre sind oft aus Holz, Draht und anderen leicht zugänglichen Materialien gefertigt, und mit Kerzen, getrockneten Kräutern, Münzen und geschnitzten Walknochenstücken geschmückt, die angeblich vom Nichts gesegnet wurden. Es ist nicht bekannt, ob und in welchem Ausmaß diese Gegenstände - mit Ausnahme letzterer - irgendetwas davon die Macht des Schreins beeinflusst. Nichtsdestotrotz soll im Volksglauben an diesen ritualisierten Stätten der Kontakt mit dem Outsider möglich sein.

Viele dieser Versuche scheitern jedoch. Die Liste der möglichen Anrufungen, Opfertiere und Körperflüssigkeiten, die den Outsider angeblich beschwören sollen, ist lang und nichts davon scheint wirkungsvoll zu sein. Und dennoch existieren vereinzelte Berichte von Leuten, die laut eigener Aussage mit diesen Altären kommunizieren konnten und, als sie erwachten, in der Lage waren, genaue Angaben zu Stimme und Aussehen des Outsiders zu machen, die sich im Wesentlichen nicht von denen anderer Zeugen unterscheiden. Diese Leute tragen in ihrem Fleisch ein Symbol, das umgangssprachlich das „Zeichen des Outsiders“ genannt wird und das wir in geschnitzten Walknochenrunen wiederfinden.

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