[Auszug aus einem Buch über Seemannstraditionen und aus Walknochen geschnitzte Objekte]
Knochenartefakte sind der Segen eines Seemanns, so sagt man.
Die Geschichte der Schnitzkunst reicht weit zurück und wurde von den alten Hasen an die Grünschnäbel weitergegeben, die noch nicht auf einem schwankenden Deck geradeaus gehen können. In längst vergangenen Zeiten fertigten die Seemänner Schnitzereien aus den Stoßzähnen der Eisrobben und den armlangen Hauern der Bären an, die auf den Inseln nördlich von Tyvia lebten.
Als der Walhandel begann, wandten sich die Schnitzer den Knochen dieser riesigen Bestien zu und schufen Artefakte, die in der Nacht singen und der Manneskraft so manchen Schürzenjägers einen kleinen Segen verleihen oder vor Schwangerschaft schützen.