Meagan Fosters Notizbuch

Dishonored 2

Fassung 1

Ich habe gesehen, wie sich schlimme Sturmwolken zusammenbrauen, nur um sich innerhalb einer Stunde wieder aufzulösen. Ich habe in der Ferne riesige Wellen gesehen, die sich wie Hügel auftürmten und sich nur noch leicht kräuselten, als sie das Boot erreichten.

Die Dinge stehen schlecht. Sie standen noch nie gut, aber zumindest wurden sie für lange Zeit im Zentrum zusammengehalten. Jetzt mach ich mir ständig Sorgen. Um mich, um Anton, um alles. Ich sollte aufhören. Wieder verschwinden. Jeder würde das tun, denke ich. Selbsterhaltung ist was Natürliches. Ich könnte mit meinem Boot überall hinfahren. Jeder sein. Niemand sein. Wieder ein Niemand. Das würde mir gefallen.

Ich hatte viele verschiedene Leben. Könnte ich jetzt ein Neues beginnen? Wie viele habe ich noch übrig? Ich bin so müde. Ich wünschte, ich könnte schlafen und als jemand anderes aufwachen.

Fassung 2

Ich verstehe langsam, wieso Anton nach Dunwall wollte, um Corvo um Hilfe zu bitten. Er ist beeindruckend. Ich frage mich, ob er wirklich für ein Leben im Palast geschaffen ist. Vielleicht fragt er sich das selbst auch manchmal.

Wir hätten gute Freunde sein können - früher, als ich noch wie er über die Dächer rannte und meine Gegner aus den Schatten belauerte.

Ich hoffe, er ist morgen früh noch am Leben, damit ich mich beschweren kann, wenn er wieder seine dreckigen Stiefel auf den Tisch legt. Ich habe so viele Freunde verloren. Zuerst meine geliebte Deidre. Danach andere. Den guten alten Aramis Stilton, der vor drei Jahren verschwunden ist. Und jetzt Anton.

Vielleicht ist das meine Strafe. Ich bringe Unglück.

Bitte, Corvo, bringen Sie ihn zurück.

Fassung 3

Ich verstehe allmählich, warum Anton in Dunwall Hilfe von Emily erhalten wollte. Sie ist beeindruckend. Ich frage mich, ob sie sich wirklich für das Leben im Palast eignet. Vielleicht fragt sie sich das auch manchmal selbst.

Wir hätten gute Freundinnen sein können, zu einer Zeit, als ich über die Dächer lief und meine Feinde aus den Schatten heraus beobachtete, wie sie es nun tut.

Ich hoffe nur, dass sie morgen früh noch lebt, damit ich mich beschweren kann, wenn sie ihre verstaubten Stiefel wieder auf den Tisch stellt. Ich habe so viele Freunde verloren. Zuerst meine geliebte Deirdre. Dann kamen andere. Den guten alten Aramis Stilton, der vor drei Jahren verschwand. Und jetzt Anton.

Vielleicht ist das meine Bestrafung. Ich bringe den Menschen Pech.

Bitte, Emily, bringen Sie ihn zurück.

Fassung 4

Welcher Tag ist heute? Eigentlich ist es egal.
Ich weiß nicht, was passiert. Das weiß niemand. Aber ich habe das Gefühl, dass wir bald alle tot sind. Alle müssen sterben, so wie meine süße Deirdre, die zuckend im Dreck lag. Aber ich denke, dass der Tod nun sehr nah ist. Die Luft fühlt sich seltsam an. Der Wind weht aus Westen. Ich habe eine tote Möwe im Schaum treiben sehen. Geh nicht nach Dunwall, Billie! Das sagen mir all diese Vorzeichen.
Ich könnte abhauen. Ihn endlich suchen, ihn, das alte Messer selbst.
Sie könnten sich ein anderes Boot mieten. Sie brauchen mich nicht, also könnte ich abhauen.
Ich sollte abhauen. Hab ich nicht schon genug geblutet?
Warum bin ich dann noch hier?

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