Verfahren gegen Lavinia Rischio

Death of the Outsider

AUSZUG AUS GERICHTSVERFAHREN
Leitung: Reisender Vizeaufseher Álvaro Cardoza

Gefangene: Lavinia Rischio aus Karnaca (weiblich, 44 Jahre alt)
Anklage: Ketzerei (Ausüben schwarzer Magie)
Urteil: Schuldig in allen Anklagepunkten
Strafe: Läuterung (Musiktherapie), Hinrichtung

Dank fortgeschrittener Verhörtechniken erhielten wir ein unterschriebenes Geständnis der Gefangenen. Am Abend des 7. Tages im Monat der Größten Kälte 1851 beschaffte sich die Gefangene Blut und Samen ihres ehemaligen Geliebten, eines Hafenarbeiters mit dem Namen William Carter (bekannt in Karnaca als „Fassbill“). Sie mischte alles mit weiteren widerlichen Flüssigkeiten und fütterte damit einen großen Hund, den sie „Lusti“ nannte (laut Geständnis nach einem bösartigen Geist aus dem Nichts, mit dem sie verkehrte). Nach drei Tagen stellte sich bei William Carter eine Reihe von Symptomen ein, darunter Fieber, Schlaflosigkeit und sexuelle Fehlfunktion, und schließlich der Tod. Die Gefangene gestand, dies sei der beabsichtigte Ausgang eines Pakts mit Lusti gewesen, den sie auf Geheiß des Outsiders geschlossen hatte.

SCHULDIG - Gefangene wird mit experimenteller Musiktherapie behandelt, um den Makel der Magie zu entfernen. Überlebt sie diesen Vorgang, wird sie als ehrliche Gläubige wegen Mordes hingerichtet.

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