Die Rückeroberung Dunwalls

The Brigmore Witches

[Auszug aus einem Pamphlet anlässlich der Seuche]

Dunwall, das Zentrum der Macht in der bekannten zivilisierten Welt, dem Kaiserreich. Unsere großartige Hauptstadt. Sie wurde durch Parasiten an den Rand des Abgrunds gebracht. Der Gedanke allein ist schon schlimm genug.

Wir erleben am eigenen Leib, dass unsere einst glorreiche Stadt in Trümmern liegt, und die einzigen wenigen verbliebenen Wohnstätten gehören jenen, die wohlhabend genug sind, um sich von der Außenwelt abzuschotten. Eine Stadt kann nicht wachsen, wenn darin nur noch die oberen Klassen und ihre weltfremden Speichellecker leben.

Selbst wenn die Seuche morgen überstanden wäre, besitzt Dunwall im gegenwärtigen Zustand nicht genügend Menschen im arbeitsfähigen Alter, um ein normales Leben wie früher zu gewährleisten. Wir müssen einen Weg finden, dass wieder mehr Bürger in der Stadt leben wollen, und dazu müssen wir das Angstgespinst beseitigen, das vom derzeitigen Regime aufgebaut wurde. Der Lordregent und seine Lakaien sind schlecht fürs Geschäft, meine Freunde.

Es liegt an uns. Es gilt, eine Seuche und einen Tyrannen zu überwinden. Und dann muss uns noch ein drittes Wunder gelingen, indem wir bei den Reichsten der Reichen die Schrauben anziehen und sie dazu zwingen, dem Ort etwas zurückzugeben, dem sie ihr privilegiertes Leben zu verdanken haben. Es sind die Mächtigen und die Reichen, die den Neuaufbau Dunwalls bezahlen müssen, auch wenn die Ärmsten die Steine und das Holz für den Wiederaufbau auf ihren Rücken tragen werden.

Dies sind die notwendigen Schritte, um die brachliegende Wirtschaft der Stadt wieder in Gang zu bringen. Denn gelingt uns dies nicht, sind wir alle verloren und die größte Stadt unserer Zeit ist dem Untergang geweiht.

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